| Pünktlich um 9.30 Uhr, nachdem das obligatorische Gruppenfoto "im Kasten" war, starteten wir zur Rundtour. Friedhelm, Gerlind und Sophie hatten eine sehr schöne Route ausgesucht, jedenfalls ließ das die Karte erwarten, die Friedhelm bereits am Vorabend ausgeteilt hatte. Außerdem wussten wir, dass es im Spreewald wohl keine Berge oder Hügel zu erklimmen gab. Trotzdem trennte sich die Gruppe kurz nach dem Start, damit Jürgen und Richard mit ihrem Tandem nicht über eine der zwei auf der Runde liegenden treppenartigen Kanalbrücken musste. Am Punkt 78 des Spreewälder Knotenpunktwegweisungssystems trafen wir uns dann alle wieder. | ||
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| Nach einer kleinen Pause am Bismarckturm setzten wir unsere Jubiläumsfahrt auf dem zum Radweg umgebauten alten Bahndamm fort. Angekommen am Knotenpunkt 39 lernten wir den Nordumfluter kennen, im Volksmund auch Eichkanal genannt. Er wurde zur Verbesserung des Abflussverhaltens der Spree bei Hochwasser von 1949/55 für eine maximale Durchflussmenge von 43 Kubikmeter gebaut, um die Streusiedlung Burg vor Hochwasser zu schützen. In den 1980er Jahren wurde bis Altzauche ein weiterer Ausbau vorangetrieben. Nur ein kleines Stück fuhren wir an ihm entlang, um ihn am Knotenpunkt 14 zu überqueren. Die weitere Strecke führte uns nach Byhleguhre. Dort gab es am alten Kreuzungspunkt der ehemaligen Spreewaldbahn die erste größere Pause mit dem Angebot, im Ziegeleiteich ein kühles Bad zu nehmen. Obwohl es hier am Teich recht gemütlich war, wurde es schließlich Zeit, die nächste Etappe nach Straupitz in Angriff zu nehmen, denn dort wartete die Mittagsverpflegung auf uns. | ||
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| Nach rund 16 km waren wir gegen 12.00 Uhr an der Windmühle in Straupitz angekommen. Hier hatte Friedhelm beim Team der Holländerwindmühle Plätze und das Mittagessen nach eigener Wahl bestellt. Da an einem so schönen Samstag nicht nur wir unterwegs waren, dauerte es ein Weilchen, bis jeder seine Essenbestellung abgegeben hatte. Nach einer guten Stunde waren alle satt, auch der Durst war gestillt. Mit frischen Kräften radelten wir nach Leipe, nicht ohne einen Halt an der Straupitzer Kirche zu machen, die von Schinkel entworfen wurde. Unser Weg führte wieder über den Nordumfluter, die Malxe und weiter durch die schöne Spreewaldlandschaft mit ihren vielen Kanälen. |
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| Gegen 15.00 Uhr erreichten wir den gut besuchten Spreewaldhof Leipe. Für uns war extra die Terasse am Leiper Graben Süd reserviert. So konnten wir im Schatten nicht nur schlemmen und uns erholen sondern auch noch den vielen Aktivitäten auf dem Wasser zusehen. Nach einer guten Stunde Pause startete die letzte Etappe der AFT-Jubiläumstour Richtung Jugendherberge. Auf dieser Strecke mussten wir noch einmal eine der Treppenbrücken über die Hauptspree nutzen. Das gelang dank vieler Hände problemlos. Zusätzlich bekamen wir vom Tourführer noch ein in voller Blüte stehendes "Centaurea cyanus"-Feld gezeigt. | ||
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![]() Gegen 17.00 Uhr erreichten wir nach rund 47 gefahrenen Kilometern und ohne jegliche Panne in voller Besetzung unsere Basis, die Jugendherberge in Burg. Vor dem Abendessen blieb noch die Zeit, sich zu erholen, sich frisch zu machen oder einfach abzuhängen. Nach einem deftigen Abendessen mit Gegrilltem und unterschiedlichen Salaten klang der Abend in altbewährter Weise unter freiem Himmel aus. |
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| Die X. AFT-Jubiläumstour wird als eine weitere sehr schöne Radtour in Erinnerung bleiben. Dafür gilt unser aller Dank Friedhelm, Gerlind und Sophie für die perfekte Vorbereitung und die Auswahl einer abwechslungsreichen, auch für ältere Semester gut zu fahrenden Runde durch den schönen Spreewald. Dank auch an Detlef, der für eventuelle Notfälle bereit stand, dessen Einsatz glücklicherweise aber nicht notwendig war. Auch das Team der Jugendherberge soll nicht vergessen werden, denn wir waren gut untergebracht, das Essen schmeckte und die Getränke waren gut gekühlt. Ausblick: Nach der AFT ist vor der Herbstwanderung, die in diesem Jahr von Peggy & Nico im Schlaubetal in der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle vom 09. - 11.10.2026 (Unterkunft mit Halbpension für ca. 100€/p.P.) organisiert wird. Wer die Herbstwanderung nicht verpassen möchte, der melde sich bitte bis zum 31.07.2026 bei den Organisatoren via Mail oder telefonisch an. An- und Abmeldungen, die nach dem 31.07. eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden! |
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