Ein weiterer Vorteil
neben der Reduzierung des notwendigen Geräteparks ist die Interaktivität der
Mediennutzung.
So hat z.B. die Diasammlung mit über 1000 Bildern eines Faches
wie Erdkunde spielend auf einer einzigen CD-ROM Platz. Bei Verwendung der
richtigen Software ist damit jedes Bild mit wenigen Mausklicks erreichbar. Eine
Kopie der CD-ROM erschließt die Diasammlung auch zu Hause für die Vorbereitung
des Unterrichts.
Die digitalen Medien werden sowohl die Unterrichtsvorbereitung als auch die Präsentation im Unterricht grundlegend verändern.” (nach Robert Roseeu)
“Multimedia - Was
ist das?
Die Frage ist notwendig, versteht doch jeder etwas anderes darunter.
Für die einen ist es eine streng geordnete Sammlung von verschiedenen
Materialien, deren Elemente interaktiv abgerufen werden können, für andere ist
Multimedia ein Programm zum Selbststudium (CBT = Computer Based Training),
wieder für andere ist es ein durch Hyperlinks total vernetztes
Informationsangebot wie ein Lexikon mit Querverweisen, wieder für andere ist
wichtig, dass ein Thema (mit Hilfe eines Autorensystems) mit Animationen und
einem besonderen Layout ausgestattet ist oder dass es den Charakter eines
Spiels hat.” (nach R. Roseeu)
Multimedia ist die Verknüpfung verschiedenster Medien zu einer interaktiven Applikation.
Zur
Umsetzung wird ein leistungsfähiges Autorensystem benötigt
Der Erwerb nachfolgender vier
Kompetenzen steht im Mittelpunkt der Arbeit mit neuen Medien:
Soziale Kompetenz, Persönlichkeitskompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz.
Damit werden "Wissensräume" in "Kompetenzräume"
umgewandelt.
Was ist mit den 4 Kompetenzen
gemeint?
Zitat aus der SZ vom 26.2.1994: "Abschied vom lehrerzentrierten
Unterricht" von Christian Kvech:
1. Soziale Kompetenz:
In Lern- und Arbeitsgruppen oder Projektteams mit
wechselnder Zusammensetzung sich ergebnisorientiert verhalten und
Gruppeninteressen in den Vordergrund stellen können.
2. Persönlichkeitskompetenz:
Die eigene Persönlichkeit stetig weiterentwickeln, sowie durch Offenheit für
Neues und die Bereitschaft zur Verantwortung wachsen und an Flexibilität
gewinnen.
3. Methodenkompetenz:
Den
effizienten Einsatz von Methoden aus unterschiedlichen Fachgebieten nicht nur
kennen, sondern qualifiziert anwenden können.
4. Fachkompetenz:
Die jeweils erforderlichen
Fachqualifikationen in der nötigen Tiefe beherrschen. Der schnelle Wandel an
den Arbeitsplätzen zwingt dabei zur regelmäßigen Anpassung, also zu einem
stetigen Qualifizierungs-up-date.
Multimedia ist die Verknüpfung verschiedenster Medien zu einer interaktiven Applikation. Zur Umsetzung wird ein leistungsfähiges Autorensystem benötigt.
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